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Silberminen

Das Unternehmen, das die Herrschaftsherrschaft kostete.

Silberminen

1834 erteilte Seigneur Pierre Le Pelley III. eine 21-jährige Schürfkonzession für Sark. Der Abbau begann 1835, hauptsächlich in Port Gorey, wo vier Schächte abgeteuft und eine Eisenbahnlinie sowie ein Anleger errichtet wurden. Man stieß auf ein ergiebiges Silbervorkommen, das jedoch sehr schmal war und nicht lange ergiebig blieb.

1839 ertrank Pierre auf See, und sein Bruder Ernest übernahm die Herrschaft. Es folgte eine kurze Phase des Wohlstands, doch der Bedarf an mehr Geld und neuen Pumpen zur Verhinderung von Überschwemmungen war ständig präsent.

1845 stürzte die Decke eines Stollens ein, und Meerwasser drang ein und ertrank zehn Bergleute. Der Legende nach strandete am selben Tag ein mit Sark-Silber beladenes Schiff vor der Küste von Guernsey, wobei die gesamte Ladung verloren ging.

Das unglückselige Unternehmen fand damit sein Ende, ebenso wie die 120-jährige Herrschaft der Familie Le Pelley, als diese aufgrund der Schulden aus dem Bergbau das Lehen von Sark verlor.

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